Ausgangspunkt war ein Reverse-Engineering des Serienbauteils mittels 3D-Scan. Auf dieser Basis wurde die Geometrie gezielt auf die real auftretenden Kräfte hin ausgelegt und topologieoptimiert.
In mehreren Iterationsschritten entstand ein bionisch anmutendes Design, bei dem Material nur dort eingesetzt wird, wo es konstruktiv erforderlich ist. Die Umsetzung erfolgte im Selektiven Laserschmelzen (SLM) in der Aluminiumlegierung AlSi10Mg, die sich durch ein sehr gutes Verhältnis aus Gewicht und mechanischer Belastbarkeit auszeichnet.
Zur Validierung des Designs wurde zunächst ein Kunststoffprototyp gefertigt. Das finale Metallbauteil wurde additiv hergestellt und anschließend in ausgewählten Bereichen punktuell CNC-nachbearbeitet, um Funktionsflächen und Passungen präzise auszuführen.